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Reisen . Budapest

, Dezember 2nd, 2010
Am Wochenende ging es spontan nach Budapest, da meine liebe Arbeitskollegin ihre Reise nicht antreten konnte und sie sonst umsonst das Hotelzimmer bezahlen hätte müssen. Und was soll ich sagen, von oben (Schloss) ist Budapest wesentlich schöner als von unten. Irgendwie ist mir dort alles zu verwahrlost, alt und trostlos (gar kein Vergleich zu Prag zB) Da gibt es die U-Bahn mit ihren fleischfarbenen Sitzgarnituren aus den 80ern (nur weil es die zweitälteste U-Bahn Europas ist, heißt das ja nicht, dass man nicht zumindest etwas moderner daherkommen könnte; obwohl, der Vergleich hinkt, ich möchte schließlich auch die alten Straßenbahne und Busse in Wien zurück haben), die Geschäfte auf den Hauptstraßen die keine Geschäfte mehr sind.

Die Feuchtigkeitscreme wartete im Hotelbad auf mich
Unser Hotel war schön, recht gemütliches Zimmer, Fußbodenheizung im Bad (sowas will ich auch haben!) , aber das Frühstücksbuffet. Also wirklich, die sollten sich an billigeren Hotels mal ein Vorbild nehmen, die schaffen das ja auch um Klassen besser. Das Brot trocken (ich glaube die Gäste schaffen es schon ihre Brotscheibe selber zu schneiden, wenn das bedeutet, dass sie nicht vertrocknet ist) und die Hälfte bestand aus einem „englischen Frühstück“ mit Würstchen, Bohnen (gut, dass finde ich eh nicht so schlecht) und Pommes, genauer gesagt: inzwischen kalt gewordenen Tiefkühlpommes, grausam.

Positiv waren aber die „Kürtöskalacs“ die wir am Adventmarkt entdeckt haben (gut, mein Freund hats bei anderen Frauen dauernd entdeckt). Eine ungarische traditionelle Süßspeise, bei der der Teig über dem Grill seine Runden zieht. Geschmackllich erinnert das Ganze ziemlich an Zimtschnecken und es schmeckt sooo gut, vorallem weil man es noch warm ist. Wir haben Vanille und Zimt probiert. Am nächsten Tag hab ich gesehen, dass es noch Walnuss, Kokos und Kakao gegeben hätte, aber dafür reichte das Bargeld nicht mehr aus. (Angeblich heißt das bei uns Spagatkrapfen, ich werde mich auf die Suche begeben).

Achja, als wir am Abend in einem italienischen Restaurant Abendessen waren (wir wollten ja wirklich Gulasch probieren, aber ein entsprechendes Lokal haben wir erst danach gefunden), hatte ich schon Panik, dass mein Mantel verschwunden ist. Den hab ich nämlich jemanden vom Personal gegeben, da man den nirgends in der Nähe des Tisches aufhängen konnte. Als ich ihn dann holen wollte war er natürlich nicht da. Ich sah mich schon frierend draußen herumrennen, aber der Kellner ist dann doch noch draufgekommen, dass er ihn woanders hingehängt hat.

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4 Antworten zu “Reisen . Budapest”

  1. Hallo! Kürtöskalacs-alias Baumstriezel gibt es auch bei uns: http://www.baum-striezel.at

    Liebe Grüße
    Richard

  2. Kimmi sagt:

    :D Ja, an solchen Spießen waren sie auch! Wie cool! :)

    ▲mazeofillusion||Twitter▲

  3. wiemi sagt:

    Ich habe auch schon den Tipp erhalten, dass die in der Steiermark und im Burgenland unter „Spagatkrapfen“ bekannt sind. Werden allerdings etwas anders zubereitet (im Fett und nicht übern Grill).

    Aber danke für deinen Tipp. Im Februar bin ich eventuell eh auf einer Messe in Linz (Motorrad 2011). Bleibt nur zu hoffen, dass es sie dort auch gibt :)

  4. Diamond sagt:

    also bei uns hier in linz gibt es diese Kürtöskalacs immer auf messen (beauty-messe, bleib gsund messe) bzw. maerkten (urfahraner markt, jahrmaerkten). allerdings kommen die jahrmarkt-fahrer aus ungarn, einheimische standln hab ich noch nie gesehen. und bei uns sind sie landlaeufig unter baumstaemme bekannt! und ich liebe diese dinger auch heiss und innig :-)

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