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Laufen . Eybl Frauenlauf 2013

, Juni 11th, 2013
Barbara = schwarz & normal
Lena = grau & kursiv

Eigentlich gebührt ja Lena die Ehre über diesen Lauf zu schreiben, denn, schonmal vorweg genommen, sie hat den 2. Platz in ihrer Altersklasse gemacht, aber da ich gerade Zeit vertrödeln möchte, übernehme ich jetzt einfach mal die kurzweilige Berichterstattung. (Du kannst Läufe aber auch viel besser schriftlich  rekapitulieren =) )

Am Sonntag fand im Donaupark also der Eybl Frauenlauf über 3 oder 6 km sowie Nordic Walking statt. Bei strahlendem Sonnenschein und gefühlten warmen Temperaturen jenseits von Gut und Böse, waren wir froh, wie so oft, die kürzeste Distanz gewählt zu haben. 
                  Vorteil an kleinen Läufen: kein Stress vorm Start

Um 9 Uhr erfolgte der Start dieses recht teilnehmerarmen Laufes und da bei diesem Lauf keine Chipmessung möglich war, sondern nur Fotofinish, hieß es sich vorne anzustellen. Während Lena sich in die erste Reihe drängte (naja, man muss ja wenigstens motiviert wirken, wenn man es schon nicht ist) und dort auf den Rest der Truppe vergeblich wartete, hielt ich mich in der 3. Reihe auf.
Grund dafür war, dass ich mich nicht gleich in den ersten paar Metern von allen überholen lassen wollte, wie deprimierend bitte. Nicht, dass die Chance in der 3. Reihe um so viel geringer wäre , aber tatsächlich wurde ich die ersten paar hundert Meter eigentlich nicht überholt (oder bekam es nicht mit) und das, obwohl meine Beine so wackelig wie Pudding waren. Zu dem Zeitpunkt hätte ich nicht gedacht, die 3 km auch nur irgendwie laufend zu überstehen und wunderte mich, dass mich die anderen „Töchter“, welche neben mir gestartet sind, nicht schon längst überholt hatten (wie ich später erfahren sollte, dürften sie die ganze Zeit über eh knapp hinter mir gewesen sein und konnten meinen Zieleinlauf sehen, während sie brav die 6 km gelaufen sind). Während ich also panisch darauf hoffte, dass dieses Gefühl vergeht, wurde ich dann auch schon beim bergauf Stück fleißig überholt und Lena rannte aus meinem Blickfeld, aber danach konnte ich meinen Rhythmus finden und lief mit einer kleinen Truppe die scheinbar endlosen 3 km bis zum Ende.

Ja genau, endlos waren die mickrigen 3 km. Während der 1. km nach 5 Minuten sein Ende fand (wie auch immer), wollte das Schild für den 2. km nicht daherkommen und das Verfluchen ging wieder los, und zwar so stark wie schon lange nicht mehr. Lacht nur, aber auf einer ziemlich leeren Strecke an einer kleinen Gruppe dranbleiben, von der Sonne und Hitze genervt werden und sich selbst (und auch noch anderen) beim Keuchen zuhören zu müssen – kein Sonntagsspazierlauf!
Ich kam dann also beim letzten Kilometer endlich zur Kurve, die mich auf einem etwas längerem geradeaus Stück ins Ziel führen sollte. Jetzt endlich konnte ich zumindest ein wenig schneller werden (nachdem ich nach dem 1. km immer langsamer wurde), aber eine andere Teilnehmerin kam leider ein paar Sekunden vor mir ins Ziel und so wurde mir nicht die hart erlaufene Aufmerksamkeit geschenkt. Wie gerne hätte ich gehört, wie ich im Ziel vom Moderator begrüßt werde ;)
Mit einer Zeit von etwa 16 Minuten kann ich für meine Verhältnisse sehr zufrieden sein und bald hätte ich es in der Gesamtwertung unter die Top 10 geschafft, der Vorteil von so kleinen Läufen :)
Und wie bereits erwähnt, Lena hat es stattdessen unter die besten Zehn geschafft und darf jetzt den feierlichen Teil übernehmen:

Ja, was soll ich da noch hinzufügen … Es war heiß, also so richtig heiß, … Schmerzmittel und Antihistaminika benebelten meine Sinne und Motivation war an diesem Tag für alle Töchter ein Fremdwort, aber wir haben den Lauf brav durchgezogen (sein wir doch mal ehrlich, … lang war keine der Distanzen ;) ). Letztes Jahr konnte ich ja leider nur zusehen.
Die ersten paar hundert Meter nach dem Start führte ich, … musste mich dann aber gegen die 6 km Siegerin geschlagen geben. Da beide Distanzen zusammen starteten, konnte man nicht erkennen, wer nun 3 oder 6 km läuft, also hab ich auf dem ersten Kilometer versucht, einfach gegen alle anzulaufen, … bei Kilometer 2 musste ich mich dann ein paar Frauen gegenüber geschlagen geben (die dann aber zum Glück fast alle die 6 km gelaufen sind) und fiel ab, lief dann den letzten Kilometer in einer 3er Gruppe und kam unter den ersten 5 ins Ziel, und als 2. in meiner Altersklasse, einige Sekunden nur hinter der 1. meiner Altersklasse, die ich in der Enge des Zieleinlaufs dann nicht mehr überholen konnte. Mit dem Platz hatte ich ehrlich nicht gerechnet und freute mich umso mehr, als plötzlich mein Name bei der Siegerehrung aufgerufen wurde, … denn schnell war ich ja eigentlich nicht gerade.

Mit unseren Mädels ist jeder Lauf eine Gaudi, egal wie heiß es ist, oder wie schlecht man gerade drauf ist, aber Jammern vorm Lauf und währenddessen gehört einfach dazu ;)


Und ein Lob an den wohl amüsantesten Laufbewerb-Moderator, der nun schon ein paar Jahre die Töchter-Gruppe „erträgt“ und wohl auch jedes Jahr gerne sieht, weil wir immer wieder Stimmung in den Bewerb bringen.


Falls auch jemand von euch mitgelaufen ist, gebt euch zu erkennen ;)

Und heute geht’s gleich weiter für uns mit dem Zoolauf. Vielleicht läuft uns ja heute der ein oder andere von euch über den Weg!?

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