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Laufen . We Own The Night Berlin

, Juni 21st, 2014
Lena = normal
Barbara = kursiv
Vor drei Wochen ging es für Barbara, M., meine Mädels vom Nike Club der Töchter Wien und mich nach Berlin, um dort den „We Own The Night“ 10 km Run zu laufen, wie auch schon im letzten Jahr. (Ein kurzes Video findet ihr am Ende des Posts, und entschuldigt die miesen Fotos, aber die Handykamera musste reichen.

Wie kommt man mit über 40 Mädels nach Berlin? Eh klar, wieder mit dem Bus und nach einer langen Fahrt. Der Bus (Doppelstock, yeeha!) war super, die Fahrt etwas abenteuerlich (oh ja, abenteuerlich, wenn man aus der 1. Reihe mitbekommt, wie knapp so manches Überholmanöver endet), aber nach knapp 8 Stunden war es dann soweit: Hello, Berlin City!

 

Barbara und ich I M. und ich
 
Vorbei am Checkpoint Charlie ging es zur Lauf-Area und dem Race Village. Dort angekommen hieß es dann sich die Zeit zu vertreiben, bis zum Start um 21:00 waren es ja noch ein paar Stündchen. Also machten Barbara, M. und ich uns auf den Weg in die Stadt, denn letztes Jahr hatten wir keine Gelegenheit dazu. Das Brandenburger Tor und der große Nike Store am Kudamm wurden begutachtet (übrigens war der vieeel viel weniger beeindruckend als erwartet) und plötzlich war es auch schon wieder Zeit zum Laufareal zurückzufahren. 

 

Ein Gruppenfoto aller Töchter wollte natürlich auch gemacht werden und das obligatorische Schuhfoto war natürlich auch ein Muss. (Der Haxen mit den rosanen Flyknits ist meiner und gleich daneben Barbara in ihren blauen Brooks.)

Eine Stunde später ging’s dann endlich zur Startaufstellung. Die Stimmung war toll, trotz des bereits laaangen Tages und ja, ich trau es mich fast gar nicht zu schreiben, aber wir waren so aufgeputscht, dass wir sogar beim Aufwärm-Gehampel mitgemacht haben … ja, aber nicht konzentriert und ernsthaft (sonst wäre ich davor schon kaputt gewesen)

3..2..1.. Startschuss, endlich! Los ging’s und wir voller großer Erwartungen auf die Strecke, den die Attraktion entlang der Strecke waren letztes Jahr der Hammer. Doch leider lies die Strecke dieses Jahr sehr zu wünschen übrig. Kaum Musik, enge Wege mit viel Stolpergefahr und ab KM 5 wieder der gleiche Weg zurück, oh wie ich das liebe, wenn man die ganze Strecke dann noch einmal laufen muss. (Ich hoffe, man erkennt meinen Sarkasmus!?) Achja, nicht zu vergessen der letzte Kilometer, bei dem es dann plötzlich extrem steil wurde und entlang des Mauerparks kaum Platz für so viele Mädels. Toller hingegen war aber der Einlauf ins  leere Max-Schmeling-Stadion.

Aber egal, der Lauf letztes Jahr war zwar beeindruckender, dafür war die Organisation mies und in diesem Jahr hatte sich das umgedreht. Obwohl, gleich nach dem Zieleinlauf kam das Organisationstief des Abends. Getränke und die Finisher-Kette gab es im Race-Village, um dort hinzukommen, mussten aber ein paar tausend Frauen durch den engen Eingang (siehe Foto weiter oben) und das das nicht gut gehen konnte, war vorprogrammiert. Wir steckten also (durstig) fest, umzingelt von schwitzenden Frauen (die vor mir hat mir immer schwungvoll ihren verschwitzen Zopf ins Gesicht geklatscht, lecker), bei den meisten hatte anscheinend auch der Verstand ausgesetzt und es wurde gestoßen und gedrängelt – na weil dann alles schneller vorwärts geht, eh klar – nach eine gefühlten halben Stunde hatten wir es aber geschafft und endlich wieder Luft. Schnell das Kettchen geholt und viel zu Trinken, umgezogen und ab in die Max-Schmeling-Halle zur After-Party mit Ms. Platnum und Materia.

Am Eingang mussten wir allerdings noch unsere Getränke abgeben bzw den Deckel abnehmen. Schönen dank auch, dass ich die Getränke aus dem Zielbereich also wegschmeißen konnte. Dann wollten wir noch ein Gruppenfoto vor dieser Nikewand machen mit Fotografen. Wir standen an, es tat sich ewig nichts, weil es irgendwelche technischen Probleme gab. Wir fragten also, ob wir uns kurz davor stellen dürfen und mit dem Handy, nur für uns, ein Foto machen könnten. Durften wir. Doch kaum als wir bereitstanden kam schon ein Typ, dass das technische Problem behoben sei und sie natürlich keine 5 Sekunden warten konnten. In der Zeit, in der er uns das klarzumachen versuchte, hätten wir schon eine Fotostrecke geschossen. Danke auch.

vor der Party
 
Nicht so unsere Musik (ach übrigens, falls ihr euch auch fragt wer Materia ist: Ich habe mich gefragt wieso alle den erkennen und jubeln, also habe ich daheim gegoogelt, das ist der Typ mit dem Lied „Alle haben ’nen Job, ich hab Langeweile blaablaaablaa, ihr wisst schon?) aber trotzdem eine super Stimmung, die bis zum Schluss ihrer Show anhielt, bis es dann auch Zeit wurde, zurück zum Bus zu gehen um die Heimreise nach Wien anzutreten. Müde und erschöpft verabschiedete ich dann meine Mädels im Bus. Da ich erst am nächsten Tag nach Hause geflogen bin, hieß es für mich ab ins Hotel und in einen komatösen Schlaf fallen.

Am nächsten Tag bin ich dann durch die Stadt geschlendert und fand Berlin toll. So toll, dass ich im September noch einmal, aber dieses Mal ein paar Tage hinfliegen werde, um noch mehr von Berlin zu sehen.
Jedenfalls, ich schweife mal wieder ab: Das Race-Village und die After-Party waren super organisiert (und die Startgebühr ist für das, was man geboten bekommt mit 20 € fast schon ein Witz, Daumen hoch!), im Gegensatz zu letztem Jahr, nur lies der Lauf an sich etwas zu wünschen übrig, wenn man den letzten schon mitgelaufen ist, aber wir sind trotz allem sicher wieder dabei, wenn es nächstes Jahr heißt: We Own The Night 2015!
Und zum Abschluss unser kurzes Video:

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