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Wien . Himmelsphysik für Fußgänger

, Juni 25th, 2014
Wer Gunkl zu schätzen weiß und den Sternenhimmel faszinierend findet, der wird „Himmelsphysik für Fußgänger“ im Planetarium Wien (Prater) lieben.
Rund eine Stunde lang nimmt man in den gemütlichen Sesseln des Kuppelsaals Platz und staunt, lacht und lernt dabei auch noch etwas.
Die Vorführung startet mit dem Nachthimmel über Wien, so wie er ca. 3 Stunden später hoch oben zu sehen ist. Los geht es mit dem Aufsuchen des großen Wagens, dann des kleinen Wagens und dann erfährt man, dass eigentlich eine große Bärin dahinter steckt.
Aber dann, dann wird auf die Kuppel der Himmel projiziert, den man sehen würde, wäre da nicht die Lichtverschmutzung, mit der wir inzwischen auf der Erde zu kämpfen haben. Ich glaube ich saß wie ein kleines Kind mit großen Augen da und habe stumm das Wort „Wow“ geformt. Wunderschön.

 

Gerne hätte ich euch ein Bild davon gezeigt, aber wie wurde so schön angemerkt? Es ist schön, dass man das Gunkl Publikum nicht darum bitten muss, dass sie keine Fotos machen, die wissen, dass ein Blitz stören würde. Deshalb gibt es nur ein Foto vom Sternenprojektor, ohne entsprechende Projektionen auf der Kuppel.
Und dann geht es auch schon weiter mit der Entstehung der Planeten und man sucht die sichtbaren am Himmelszelt. Man weiß das nächste Mal Bescheid, ob dort oben gerade ein Satellit oder die ISS herumschwirrt. Die nächste Galaxie die mit freiem Auge sichtbar ist und nebelig erscheint, die Andromeda Galaxie, werde ich bei der nächsten Gelegenheit sicher mal suchen (wird in Wien eher nicht möglich sein)! Nebenbei erfährt man noch, was am Film „Independence Day“ der größte Blödsinn ist und zum Schluss gibt es noch ein gewaltiges blendendes Sternensterben.
Gunkl erklärt einem all das und noch mehr mit seinem gewohnt fordernden und auch lockeren Schmäh, zusammen mit einer Mitarbeiterin des Planetariums. Ich wäre stark dafür, dass das Programm erweitert wird. Da würde sich gleich der Science Fiction Bereich anbieten, schließlich meinten sie selber, dass sie damit eine weitere Stunde füllen könnten.
Ich bin jedenfalls begeistert in meinem Sessel gesessen und habe beim Staunen und Wiederfinden der Sterne teilweise schon fast vergessen zuzuhören. Grund genug also, um im Herbst noch einmal vorbeizuschauen. ;)
PS: Eine Sternenwarte zu erklimmen und durch das Teleskop zu schauen und dann den Saturn mit seinen Ringen in 2D zu erblicken ist auch eine tolle Sache.

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